Hier haben auch die Gärtnerin Emily Bratt und der Industriedesigner Joel Karlsson ihren Platz auf Erden gefunden. Am Ende des Schotterwegs erhebt sich ihr Haus, dessen verwitterte Fassade beinahe nahtlos mit der Natur verschmilzt. Doch dass die Familie sich ausgerechnet hier niederlassen würde, war nicht geplant.
– Es war reiner Zufall, der uns hierhergeführt hat. Als wir das Grundstück fanden, stand hier nur ein kleines Sommerhaus, und es gab nicht einmal einen richtigen Weg dorthin, sagt Joel.
Trotzdem verliebten sich beide in die Lage, die Natur und nicht zuletzt in die Möglichkeiten zum Gärtnern.
– Ich hatte sofort das Gefühl, dass dieser Ort etwas Magisches hat. Hier gibt es alles: den Wald, die Strandwiesen und dann das Meer. Aber ausschlaggebend war die Möglichkeit, einen eigenen Garten zu haben, sagt Emily.
Der Plan, eine eigene Zufahrt zu bauen, nahm Gestalt an, und ziemlich schnell zeigte sich, dass das kleine Sommerhaus abgerissen werden musste, um Platz für etwas Neues zu schaffen.
– Wir haben versucht, eine Nacht in diesem süßen kleinen Häuschen zu schlafen, aber wir wurden davon wach, dass es in den Wänden raschelte. Ich entdeckte ein Loch, aus dem ein paar Fühler herausragten. Es stellte sich heraus, dass die gesamten Wände voller Rossameisen waren, sagt Emily und lacht.
Nachdem sie sich verschiedene Lösungen angesehen hatten, fiel die Wahl am Ende auf ein Fertighaus, das Joel nach ihren Wünschen umgestalten konnte. Unter anderem wurde das Fundament angepasst, um Platz für Joels Oldtimer zu schaffen.
– Unser Gedanke war, so groß wie möglich zu bauen, damit wir später nicht anbauen müssen. Aber natürlich brachte das auch Herausforderungen mit sich, sodass einige Räume längere Zeit unfertig geblieben sind. Doch für uns ist das nicht weiter schlimm, sagt Joel.
– Andere würden davon vielleicht gestresst sein, aber es war eine Stärke, dass es uns nicht stört, so zu leben. Ich glaube, wir sind beide ziemlich an ein bisschen Chaos gewöhnt, sagt Emily.